Unternehmen
Ein feines Stück Sicherheit. Ein feines Stück Hunsrück.
Präzisionsdrehteile in dritter Generation.
Made in Germany und made by LUBIG.

Ziel und Politik: "Ein feines Stück Sicherheit"
Unser primäres Ziel ist ein ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltiges Wirtschaften, das zu einer positiven Geschäftsentwicklung mit zufriedenen Kunden und Mitarbeitern führt.
„Ein feines Stück Sicherheit“ ist der Leitgedanke unserer Unternehmenspolitik und stellt den Markenkern von Lubig dar. Sicherheit ist dabei umfassend gemeint. Es sind Sicherheitsanforderungen, die unsere Teile als „feine Stücke“ erfüllen sollen. Es ist die Sicherheit für unsere Kunden, mit einem hochwertigen Produkt pünktlich beliefert zu werden.
Inhaber
Die Josef Lubig GmbH ist ein unabhängiges Familienunternehmen.
Der heutige Inhaber Dr. Sebastian Lubig ist als Enkel des Firmengründers Josef Lubig in dritter Generation tätig. Er und seine Ehefrau Oksana Lubig, die das Personalmanagement führt, stehen heute hinter dem Unternehmen und seinen Beschäftigten.
Ehrenamtlich ist Dr. Lubig in der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e. V. (DWT) als Sektionsleiter Koblenz engagiert. Er ist damit regionaler Ansprechpartner der DWT, organisiert Informations- und Dialogveranstaltungen und vernetzt interessierte Akteure. Als Mitglied des Verbandsgemeinderats der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf und als Stellv. Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe Erbeskopf bringt sich Dr. Lubig ehrenamtlich in die Kommunalpolitik und Regionalentwicklung ein.
Oksana Lubig arbeitet als Leitende Angestellte im Personalmanagement. Sie verankert das Unternehmen als starke Arbeitgebermarke in der Region. Sie hat ein Ohr für jeden Beschäftigten und ist zugleich Bindeglied zu Schulen, Vereinen, Verbänden, Gemeinden und weiteren starken regionalen Partnern.
Dieses vielfältige unternehmerische und ehrenamtliche Engagement ist nur in einer gesunden Familie möglich: Dr. Sebastian und Oksana Lubig – Aus ein- und derselben Legierung!
Unternehmensgeschichte
Josef Lubig gründete das Unternehmen im Jahr 1949 in Bad Godesberg. Er stellte zunächst Feingewichte für die Post aus Messing her. In der Deutschherrenstraße 181 – 187 im heutigen Bonn wuchs das Unternehmen und belieferte Kunden verschiedener Branchen, u. a. in den Bereichen Automobil, Bergbau, Verteidigung, Hydraulik und Armaturen.
Schon in den 1950er Jahren fuhr Josef Lubig nach Deuselbach und ging auf die Jagd. Im Oktober 1973 eröffnete er dort mit der „Drehma“ das noch heute produzierende Werk, das ebenfalls rasch wuchs.
Die Firma „Drehma“ stand für „Dreh- und Massenteile“. Eine ausgeprägte Großserienproduktion auf kurvengesteuerten Mehrspindeldrehautomaten höchst unterschiedlicher Größen mit Stangen- und Futterbearbeitung bildete damals das Rückgrat des Betriebs. Bereits in den 1980er Jahren investierte das Unternehmen aber auch schon in die aufkommende CNC-Technik. Diverse Nebenoperationen, eine eigene Galvanik und Baugruppenmontage rundeten die Fertigungsmöglichkeiten ab. Mit der Turnex Ltd. produzierte eine Tochtergesellschaft im irischen Waterford, die Josef Lubig Ende der 1980er Jahre wieder veräußerte.
Armin Lubig, Sohn des Gründers, trat Ende der 1970er Jahre in das Geschäft ein und wurde Geschäftsführender Gesellschafter mit vertrieblicher Ausrichtung. Gemeinsam mit seinem Vater erlebte das Unternehmen ein starkes Wachstum.
Nach der „Wende“ erwarb Josef Lubig die mechanische Bearbeitung eines ehemaligen VEB in Harzgerode, Ortsteil Silberhütte, in Sachsen-Anhalt. Die Lubig Silberhütte GmbH & Co. KG als Tochtergesellschaft der Josef Lubig GmbH war auf Klein- und Mittelserienfertigung auf CNC-Einspindeldrehautomaten fokussiert. Die beabsichtigte Synergie mit der pyrotechnischen Produktion eines Geschäftspartners auf demselben Gelände gelang wegen weggefallener Bedarfe nicht. So war eine weitere Entwicklung des Betriebs nicht möglich, er lieferte vor allem seiner Muttergesellschaft zu.
Am 10. September 1993 verstarb Josef Lubig im Alter von 68 Jahren. Sein Sohn führte das Unternehmen fort.
Im Jahr 1999 zog die Josef Lubig GmbH die Produktionsmittel des Werks Bonn in das Werk Deuselbach um. Die in Bonn angrenzende Wohnbebauung im Ortsteil Lannesdorf ließ einen wirtschaftlichen Schichtbetrieb nicht mehr zeitgemäß und ortsverträglich sein. Verwaltungsbereiche des Unternehmens verblieben zunächst auf der Liegenschaft. Im gleichen Jahr zog sich Armin Lubig aus der Geschäftsführung zurück. Ein Technischer und ein Kaufmännischer Geschäftsführer leiteten das Unternehmen fortan operativ.
Am 1. Januar 2011 trat der Enkel des Gründers, Dr. Sebastian Lubig, in das Unternehmen ein. Er setzte auf folgende Veränderungsschritte:
1. Die Josef Lubig GmbH räumte das Areal in der Deutschherrenstraße 181 – 187 in 53179 Bonn. So wurden die Geschäftsleitungs- und Verwaltungsbereiche in Bonn in 2013/2014 abgebaut und sodann in Deuselbach neu geschaffen. Neben der Synergie für den Betrieb wurde der Weg für eine Nachnutzung der Liegenschaft frei.
2. Die Lubig Silberhütte GmbH & Co. KG konnte aus Umständen, die in der längeren Vergangenheit lagen, nicht mehr verantwortlich weitergeführt werden. Sie schloss zum 31. Mai 2016.
3. Die im Werk Deuselbach im Jahr 2016 gewonnene Synergie („Alles unter einem Dach“) mündete in einem umfassenden Modernisierungsprogramm der Josef Lubig GmbH. Wichtige Schritte zwischen 2016 und 2020 waren:
- Optimierung des Hallenlayouts
- Modernisierung des Maschinenparks
- Neues ERP-System
- Modernisierung der Arbeitsbedingungen
- Auflösung der Betriebsaufspaltung
- Neue Corporate Identity
Parallel zu dem Modernisierungsprogramm in Deuselbach trieb Dr. Sebastian Lubig in Bonn die Bauleitplanung für eine Nachnutzung voran. Im Jahr 2019 übernahm die Lubig Real Estate GmbH & Co. KG die Liegenschaft des ehemaligen Werks Bonn. Diese bildete im Jahr 2020 ein Joint Venture mit dem niederländischen Bau- und Projektentwicklungskonzern Ten Brinke. Nach Freigabe des Zusammenschlusses durch das Bundeskartellamt übernahm das Joint Venture die verbleibende Projektierung einer Nachnutzung bis hin zum Bau. So entsteht derzeit, nach einem Spatenstich im März 2025, das „Lubig-Quartier“ auf dem ehemaligen Betriebsgelände mit einem EDEKA-Vollsortimenter, einem DM-Drogeriemarkt und rund 160 Wohnungen. VIVAWEST hat das Quartier als Endinvestor übernommen.
Dr. Sebastian Lubig und seine Ehefrau Oksana Lubig schreiben die Unternehmensgeschichte weiter fort mit folgenden Meilensteinen seit 2022:
- Investition in modernste CNC-Dreh-/Fräszentren mit In-Prozess-Messen
- Investition in additive Bearbeitung von Metall (3D-Druck)
- Leitungsangebote in Generalunternehmerschaft
- Entwicklung und Bau eigener Automationslösungen mit Konformitätsprüfung
- Haustarifverträge mit IG Metall
- Einführung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN 9100
- Aufstellungsverfahren eines Bebauungsplans
Es ist das enge vertrauensvolle Zusammenwirken im Managementteam, dem Führungskreis, dem Betriebsrat und der Belegschaft, das die genannten Meilensteine Realität werden ließ.
Das Unternehmen geht schlank, stark, erfahren und bestens vernetzt aus den angeführten Modernisierungsschritten hervor. So ist die Josef Lubig GmbH nach über 76 Jahren ihres Bestehens, zum 100. Geburtstag ihres Gründers, fähig und motiviert, anspruchsvolle Kunden zufrieden zu stellen!
Im Herzen von Hunsrück
Wir arbeiten dort, wo andere Urlaub machen. Mitten im schönen Hunsrück nahe am Erbeskopf.
Damit sind wir das höchstgelegene Unternehmen in Rheinland-Pfalz.

